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Johanna Beier

Die Sopranistin Johanna Beier, geboren in Esslingen am Neckar, studierte Gesang mit Schwerpunkt Konzert-, Lied- und Opernrepertoire in der Klasse von Prof. Snezana Stamenković sowie in der Liedklasse von Prof. Axel Bauni an der Hochschule für

Musik und darstellende Kunst Mannheim.
Prägende Impulse erhielt sie in Meisterkursen u. a. bei Sibylla Rubens, Benno Schachtner, den King’s Singers sowie Kammersängerin Brigitte Fassbaender.

 Auf der Opernbühne überzeugte sie mit Rollen wie der Contessa in Mozarts Le nozze di Figaro im Cuvilliés-Theater München und der Anna Reich in Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor am Gärtnerplatztheater München in der Regie von Brigitte Fassbaender.  Am Institut für Musiktheater Mannheim sang sie die Rolle der Monica in Menottis Das Medium sowie die Pamina in einer Adaption von Mozarts Zauberflöte.

Als gefragte Konzertsängerin war sie u. a. in Mozarts Missa in c-Moll mit dem Saarländischen Staatstheater zu hören, interpretierte Bach-Kantaten beim trigonale Festival für Alte Musik in Kärnten und wirkte 2024 dort in einer Aufführung von Jean-Philippe Rameaus Les Indes Galantes mit. Ein besonderes Highlight war 2025 ihre Mitwirkung in der Wiederaufführung von Carl Loewes Oratorium Palestrina mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in einer SWR-Produktion.

Ihre künstlerische Entwicklung wurde durch die renommierten Förderprogramme der Studienstiftung des Deutschen Volkes und des Deutschlandstipendiums maßgeblich unterstützt. Besondere Anerkennung erfährt sie für die Klarheit und Wärme ihres lyrischen Soprans, ihre stilistische Vielseitigkeit sowie ihre Affinität zu Mozart und Alter Musik.

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Johanna Beier:

anrührende Kraft

 

Süddeutsche Zeitung, Egbert Tholl